Lebensweg Coach, Mentaltrainer, Ulrike Claudia Krenn,
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Schreiben ist Selbstfürsorge pur – weil Schreiben glücklich macht

Schreiben.
Und Lesen.
Abenteuer im Kopf.
Glücksgefühle breiten sich aus.
Immer.

Ich liebe das Lesen und das Schreiben. Immer schon. Als Kind konnte ich stundenlang in einem Buch versinken. Hab dann gar nichts mehr um mich wahrgenommen. Bin voll und ganz in diese Welt eingetaucht.

Ähnlich war es beim Schreiben. Wenn es Phantasieaufsätze waren. Meine Phantasie war immer schon groß. Und ein wunderbares Feld für mich zum Eintauchen.

Ich hatte jahrelang eine Brieffreundin, und der Einleitungssatz war immer gleich bzw. ähnlich:

Sie hatte ein Pferd. Ich nicht. Zumindest kein Pferd, das andere außer mir und meiner Brieffreundin sehen konnten. Was nicht heißt, dass ich nicht mit ihm unterwegs war. Wir haben viele Abenteuer erlebt.

Abenteuer im Kopf nennt man das glaube ich.

Dass meine Pferde natürlich Wildpferde waren und ich ohne Sattel mit ihnen durch die Natur geritten bin, versteht sich ja von selbst, oder? 😉

Wie ich meine Schreibfreude verloren habe

Wann ich damit aufgehört habe? Meine Phantasie und meine Kreativität versteckt habe?

Kann ich nicht genau sagen, aber ich glaube, es war in dem Moment, als ich einen Aufsatz in der Schule zurück bekam mit den Worten:

„Eine Maus kann doch keinen Tee kochen!“

Bis heute frage ich mich, warum das nicht gehen kann. Nur weil meine Lehrerin oder auch ich noch nie eine teekochende Maus gesehen haben, heißt das ja noch lange nicht, dass keine Maus jemals einen Tee gekocht hat.

Pippi Langstrumpf kann ein Pferd hochheben. Sie zeigt uns, dass viel mehr möglich ist, als wir uns vorstellen können.

Vielleicht ist es ja gerade deswegen nicht möglich, weil wir es uns nicht vorstellen können? Weil wir uns selbst mit Glaubenssätzen begrenzen, die nicht der Realität entsprechen?

Fragen über Fragen.
Entstehen oft ganz von selbst, wenn wir schreiben.

Perspektivenwechsel: Erst schreiben, dann denken

Schreiben liefert aber auch immer wieder Antworten. Manchmal ganz andere, als man erwartet hat.

Das macht das Schreiben so aufregend. Man schreibt drauf los, und plötzlich steht da etwas auf dem Papier, womit man nicht gerechnet hat.

Und denkt sich: „AHA!“ Oder „Na so was.“ Oder „So eine Überraschung!

Vielleicht ist dir die Reihenfolge aufgefallen, die ich sehr wichtig finde:

Erst schreiben.
Dann darüber nachdenken.

Dann erlebt man Überraschungen. Und Freude.

Umgekehrt finde ich es anstrengend: erst denken und das dann aufschreiben.

Ist meistens so langweilig, dass ich es selbst nicht lesen mag.

Wenn ich jedoch einfach drauf los schreibe, weiß ich am Ende oft gar nicht mehr, was ich eigentlich geschrieben habe. Dann bin ich natürlich neugierig und mag es lesen.

Und so bin ich zweimal glücklich: einmal beim Schreiben, das zweite Mal beim Lesen.

3 einfache Schreibübungen für mehr Selbstfürsorge im Alltag

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole 😉:

Schreiben tut gut.

Es entspannt Körper, Geist und Seele.

Hast du Lust bekommen, Schreiben als Selbstfürsorge-Möglichkeit auszuprobieren? Dann habe ich hier 3 Inspirationen für dich, die du jederzeit in deinen Alltag einbauen kannst, auch wenn du nur ein paar Minuten Zeit hast :

Elfchen schreiben – 5 Minuten Schreibfreude

Kennst du Elfchen?

Elfchen sind kurze Gedichte mit 5 Zeilen, bestehend aus 11 Worten.

Deswegen heißen sie auch Elfchen.

In der ersten Zeile steht ein Wort, in der zweiten zwei Wörter, in der dritten drei, in der vierten vier – und in der letzten Zeile wieder nur ein Wort.

Ein Beispiel, damit du dir das besser vorstellen kannst, findest du ganz am Beginn dieses Blogartikels zum Thema Schreiben. Oder hier zum Thema Glück:

Wenn du dich 21 Tage lang mit einem Elfchen täglich glücklich schreiben willst, kannst du dir hier mein kostenloses Elfchenbuch downloaden.

Morgenseiten schreiben –  am Abend 😉

Julia Cameron beschreibt in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität“ eine berühmt gewordene Technik – das Morgenseiten schreiben.

Dabei schreibst du alles auf, was dir durch den Kopf geht. Und wenn dir nichts einfällt, dann schreibst du „ich soll jetzt Morgenseiten schreiben und mir fällt nichts ein, drum schreib ich auf, dass mir nichts einfällt…“ und so weiter.

Wichtig ist, dass du den Stift nicht absetzt, bis 3 große Seiten vollgeschrieben sind.

Eine der Hauptfunktionen dieser Übung ist die Gehirnentleerung.
Eine andere die Aktivierung unserer Kreativität.

Üblicherweise schreibt man die Morgenseiten gleich nach dem Aufwachen. Aber wer sagt, dass wir unser Gehirn nur morgens entleeren „müssen“?

Vielleicht ist dein Kopf abends voll und du möchtest ihn vor dem Schlafengehen von allen möglichen Gedanken und Sorgen befreien, damit du kreative Träume aktivieren kannst?

Schreibimpulse – den Verstand auf Urlaub schicken

Unser Verstand will „gute Texte“ schreiben.
Unser Herz will gehört werden. Und schreiben um der Freude willen.

Deshalb kann es gut sein, den Verstand auf Urlaub oder zumindest auf Pause zu schicken, wenn du schreiben willst, um dich glücklich und lebendig zu fühlen.

Das gelingt ganz gut mit Schreibimpulsen, auf die der Verstand keine Antwort weiß. Wo er sich denkt: „Was soll das den jetzt wieder sein? Das macht ja gar keinen Sinn!“

So wie der Satz:

Während dein Verstand noch nach Argumenten sucht, warum man dazu nicht 10 Minuten schreiben kann, weil es seiner Meinung nach keine Einhörner gibt, hat dein Herz schon eine wunderbare Geschichte dazu geschrieben. Und du lächelst.
Wenn du wissen willst, was mein Herz zu diesem Schreibimpuls zu sagen hat, kannst du die Geschichte hier lesen.

Der Schreibimpuls ist nicht von mir, hab ich in einem Schreibkurs von Saskia kennen gelernt. Saskia hat mich auf der Suche nach meiner verloren geglaubte Schreibfreude begleitet. Durch sie habe ich auch erfahren, dass es Menschen gibt, die „ohne Plan schreiben“. Und wenn du – so wie ich auch – zu diesen Menschen gehörst, und dann lernst du, mach einen Plot oder eine Inhaltsangabe oder eine Struktur oder ähnliches, dann ist das wie damals in der Schule – alles in dir zieht sich zusammen. Deine Kreativität verabschiedet sich, das Schreiben macht keinen Spaß mehr.

Aber einfach drauf losschreiben und sich überraschen lassen, was kommt – unterstützt durch einen Schreibimpuls, da geht das Herz auf.

Zu Schreibimpulsen gibt es ganz viele Bücher.

Ich schreib auch gerne zu klugen Sätzen von meinem Hund Bob, dem besten Coach und Glücksgefühlverbreiter der Welt. Falls du das auch einmal probieren magst, hab ich hier einen 10-Minuten-Schreibimpuls von Bob für dich:

Am besten du stellst jetzt gleich deinen Handywecker auf 10 Minuten und schreibst, ohne nachzudenken.
Ich warte inzwischen hier auf dich!

Und, hast du es ausprobiert?

Wie ging es dir?
Wie hat dein Verstand darauf reagiert?

Wenn du Lust auf mehr davon hast: Ich überlege gerade, ein kleines Workbook mit Schreibimpulsen von Bob herauszugeben. Würde dich das interessieren? Schreib mir gerne an willkommen@ulrikeclaudiakrenn.at, was du davon hältst!

Ein Buch mit Bobs Geschichten zu diesen Impulsen ist auch geplant. Hab ich ihm schon länger versprochen, aber zum Glück ist er auch der geduldigste Hund der Welt. Außer wenn er hungrig ist. Oder wenn es an der Tür klingelt.

Magische Schreibzeit – Gemeinsam schreiben ist noch schöner

Wenn du die Magie des Schreibens nicht immer allein, sondern auch mal im Kreis anderer wunderbarer Frauen  in einer herzlichen, inspirierenden Atmosphäre erleben möchtest, dann komm gerne in meine Magische Schreibzeit in meinem Lebensfreude-Cafe.

Mehr Infos findest du hier:

Schreiben ist tanzen mit dem Stift.
Die Leichtigkeit in dir nach außen bringen.
Auch wenn du nur für dich schreibst.

Schreiben ist Erinnern.
An deine Essenz.
An Liebe, Freude, Leichtigkeit.

Schreiben bringt Lebendigkeit.
In dich.
Dein Leben.

Hast du Fragen?