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Lebt dein Neujahrsvorsatz noch?

Herzlich Willkommen im Jahr 2026!

Ein Neujahrsgruß im Februar?
Warum eigentlich nicht?

Wer sagt, dass man nur am 1. Jänner ins neue Jahr starten darf? Wie sagt schon Pippi Langstrumpf?

"Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!"

Und nachdem ich Anfang Februar Geburtstag habe, fühlt es sich für mich genau jetzt wie der echte Jahresbeginn an.

Ich hoffe, du hattest einen guten Start ins neue Jahr (wann auch immer dein Jahr begonnen hat 😉)?
Vielleicht schreibend?
Vielleicht fragend?
Vielleicht überrascht von dem, was dieses neue Jahr dir erzählt?

Vielleicht konntest du auch der Versuchung oder Gewohnheit nicht widerstehen, dir Vorsätze fürs neue Jahr zu machen?

Falls ja, eine neugierige Frage:

Leben sie noch?😉

Oder haben sie sich schon wieder verabschiedet?

Weil das Leben dazwischenkam?

Dann mach dir keine Vorwürfe deswegen, du bist in bester Gesellschaft.

Fast 40 % der Vorsätze, die zu Jahresbeginn gemacht werden, lösen sich noch vor Ende Jänner in Luft auf.

Und nur etwa 8 bis 20 % der Menschen setzen ihre Vorsätze langfristig um.

Darum habe ich aufgehört, mir Vorsätze zu machen.

Ich formuliere mir stattdessen Wünsche.

Und dann vertrau ich auf Wunder.

Und ich unterstütze diese Wunder mit einem kleinen Wesen: dem Strudelwurm.

Der Strudelwurm und die Wunder

Vielleicht fragst du dich jetzt: Bitte was?

Entdeckt wurde dieses wunderbare Wesen an der Uni Zürich von Maya Storch und Frank Krause. Er ist eine didaktische Metapher für unser Limbisches System – also für den Teil unseres Gehirns, der blitzschnell entscheidet, ob uns etwas gut tut oder nicht. Sein Bewertungskriterium lautet:
👍 mag ich
👎 mag ich nicht

Das zweite Bewertungssystem unseres Gehirns kennst du sehr gut:

deinen Verstand.

Und diese beiden Bewertungssysteme deines Gehirns haben unterschiedliche Fähigkeiten und sind nicht immer einer Meinung.

Warum dein Vorsatz kaum eine Chance hatte

Wenn du dir also Vorsätze mit dem Verstand machst, und dein Strudelwurm ist nicht im Boot, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dein Vorsatz scheitert.

Der Strudelwurm ist deutlich schneller als der Verstand.
Erfahrener.
Kreativer.
Und sehr überzeugend.
Und sehr darauf bedacht, dass es dir gut geht.

Wenn du dir also Vorsätze machst, von denen er glaubt, dass sie dir nicht guttun, greift er ein. Also wenn du auf deine heißgeliebte Schoko verzichten möchtest, oder dich mit Joggen quälen möchtest, dann ist er für dich da und rettet dich vor diesen aus seiner Sicht ungesunden Ideen.

Zwei Möglichkeiten, mit dem Strudelwurm zu arbeiten

Jetzt hast du 2 Möglichkeiten:

🌸 Du änderst deine Ziele so, dass dein Strudelwurm voller Begeisterung mit macht.

🌸 Oder du willst an deinen Vorsätzen festhalten– dann solltest du den Strudelwurm ins Boot holen.

Das geht erstaunlich einfach:
mit einem Motto-Ziel.

Motto-Ziele statt SMART-Ziele

Ein Motto-Ziel ist kein Leistungsversprechen und keine To-do-Liste. Es ist ein Satz, der dich emotional berührt und dir ein gutes Gefühl gibt.

Mein Motto-Ziel für 2026 lautet zum Beispiel:

Auch wenn das für dich vielleicht komisch klingt, mir zaubert dieser Satz ein Lächeln ins Gesicht.

Dein Motto-Ziel würde bestimmt ganz anders klingen.
Aber es würde dich berühren.
Und dich zum Lächeln bringen.
Und dich bei deinen Zielen oder Wünschen unterstützen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen:
SMART-Ziele und vorgegebene Affirmationen haben bei mir noch nie funktioniert.
Motto-Ziele schon.

Vielleicht ist 2026 dein Jahr der Wunder?

Vielleicht ist 2026 ja nicht das Jahr der Vorsätze.
Sondern das Jahr der Wunder. ✨

Wie singt Ute Ullrich so schön:

Wenn du tiefer in das Thema Strudelwurm, Motto-Ziele und Lebensfreude eintauchen möchtest, findest du hier weitere Impulse: "Ziele mit Spaß und Leichtigkeit erreichen - den Strudelwurm ins Boot holen"

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